Nordkorea nutzt kriminelle Netzwerke zur Geldwäsche gestohlener Kryptowährungen, so ein RUSI-Bericht
Experten des britischen Royal United Services Institute stellten fest, dass Nordkorea gestohlene Kryptowährungen zunehmend über bestehende kriminelle Finanznetzwerke wäscht, einschließlich OTC-Desks, Mixer und Cross-Chain-Bridges, anstatt über isolierte Infrastrukturen.
Analysten des Royal United Services Institute (RUSI) haben eine Verschiebung in den Geldwäschetaktiken Nordkoreas für Kryptowährungen festgestellt. Das Regime verlässt sich jetzt stärker auf bereits bestehende kriminelle Finanzpipelines, anstatt separate, abgeschottete Kanäle aufzubauen.
Das illegale Ökosystem umfasst Over-the-Counter-Handelsdienste, Peer-to-Peer-Vermittler, nicht lizenzierte Wechselstuben, Krypto-Mixer, Cross-Chain-Bridges und Betrugsplattformen. Die RUSI-Ermittler entdeckten auch Anzeichen dafür, dass von nordkoreanischen Akteuren gestohlene Gelder mit Erlösen aus „Pig-Butchering“-Romance-Investment-Betrügereien vermischt werden.
Die Ergebnisse deuten auf einen zunehmend verflochtenen globalen Untergrund hin, in dem staatlich geförderter Diebstahl und Cyberkriminalitätsoperationen dieselbe Infrastruktur nutzen, was die Rückverfolgung erschwert.
Source: ForkLog