Yen benötigt hawkishe BoJ-Wende, um gegenüber dem Dollar zu stärken, sagt BNYs Yu
Es wird allgemein erwartet, dass die Bank of Japan die Zinsen unverändert lässt, doch BNYs Geoff Yu warnt, dass der Yen ohne ein klareres Straffungssignal in der Nähe seiner Mehrjahrzehntiefs gegenüber dem US-Dollar unter Druck bleiben wird.
Die Bank of Japan wird bei ihrer bevorstehenden Sitzung die Zinsen voraussichtlich unverändert lassen, eine Entscheidung, die von den Märkten vollständig erwartet wird. Laut Geoff Yu von BNY wird dieser Status quo jedoch wenig dazu beitragen, den Abwärtstrend des Yen zu stoppen, es sei denn, die politischen Entscheidungsträger senden eine explizitere hawkishe Botschaft.
Yu betont, dass die japanische Währung nahe ihrer Mehrjahrzehntiefs gegenüber dem US-Dollar gehandelt wird. „Die Märkte brauchen ein klareres Straffungssignal“, erklärt er und weist darauf hin, dass Stabilität der Zinsen allein nicht ausreicht, um die anhaltende Schwäche des Yen umzukehren.
Der Aufruf unterstreicht die wachsende Frustration unter Anlegern, die die schrittweisen Mitteilungen der BoJ angesichts der großen Zinsdifferenzen zwischen den USA und Japan als unzureichend ansehen. Eine konkrete Änderung der Forward Guidance oder eine unerwartete geldpolitische Anpassung könnte der einzige kurzfristige Katalysator sein, um den Yen zu stützen.
Source: FXStreet Forex News