Warsh: Solide Wirtschaft und Arbeitsmarkt treiben Treasury-Renditen trotz Untätigkeit der Fed
Der ehemalige Fed-Vertreter Kevin Warsh sagt, dass eine robuste Wirtschaftsleistung und ein stabiler Arbeitsmarkt die nominalen und realen Treasury-Renditen bewegen, obwohl die Fed seit 42 Tage keine größeren politischen Änderungen vorgenommen hat.
Kevin Warsh, ein ehemaliger Gouverneur der Federal Reserve, merkte an, dass die Wirtschaftsleistung und der Arbeitsmarkt solide und stabil bleiben. Er erklärte, dass der Treasury-Markt diese Stärke widerspiegelt, wobei sowohl nominale als auch reale Renditen weiterhin in Bewegung sind.
Laut Warsh erfolgt diese Renditebewegung, obwohl die Fed in den vergangenen 42 Tagen wenig unternommen hat. Die Einschätzung unterstreicht, wie Marktkräfte – und nicht Zentralbankpolitikänderungen – derzeit die längerfristigen Zinssätze beeinflussen.
Die Kommentare kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Anleihemärkte in den letzten Wochen als Reaktion auf die anhaltende wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit neue Preise gebildet haben. Warshs Bemerkungen deuten darauf hin, dass die grundlegende Gesundheit der Wirtschaft ein entscheidender Treiber für die Renditen ist, selbst wenn die Fed ihre politischen Anpassungen pausiert.
Source: First Squawk