T-Bill-Anteil am US-Staatsanleihemarkt nähert sich 21 % – Höchststand seit 2020
Treasury Bills machen inzwischen rund 21 % der handelbaren US-Staatsschulden aus und liegen damit deutlich über der Spanne von 10–15 %, die von 2012 bis 2019 zu beobachten war.
Das US-Finanzministerium greift zur Finanzierung der Staatsverschuldung stärker auf kurzfristige Bills zurück. T-Bills machen derzeit rund 21 % der handelbaren Treasury-Wertpapiere aus – nahe dem höchsten Stand seit 2020, als die Kreditaufnahme während der Pandemie sprunghaft anstieg.
Dieser Anteil liegt deutlich über der Spanne von 10–15 %, die zwischen 2012 und 2019 verzeichnet wurde. Zum Vergleich: Während der Finanzkrise 2008 lag der Höchststand bei rund 34 %.
Falls sich die aktuellen Emissionstrends bis zum Fiskaljahr 2027 fortsetzen, könnten Bills auf rund 25 % der Gesamtverschuldung steigen – der höchste Stand seit 2004 mit Ausnahme der Jahre 2008 und 2020. Die Verschiebung erhöht die Sensitivität gegenüber kurzfristigen Zinsschwankungen und könnte die Schuldendienstkosten anfälliger machen, falls die Zinssätze erhöht bleiben oder wieder steigen.
Source: The Kobeissi Letter