USA weisen Chinas Scarborough-Riff-Reservat als 'destabilisierend' zurück
Das US-Außenministerium hat Chinas Versuch, ein Naturreservat am Scarborough-Riff durchzusetzen, zurückgewiesen und bezeichnete dies als einen einseitigen Schritt, der die regionale Stabilität untergräbt.
Die Vereinigten Staaten haben sich gegen Chinas Bemühungen, ein nationales Naturreservat am Scarborough-Riff im Südchinesischen Meer durchzusetzen, zur Wehr gesetzt. In einer Erklärung bezeichnete das Außenministerium den Schritt als 'destabilisierend' und als ein weiteres Beispiel dafür, wie China seine weitreichenden Gebietsansprüche auf Kosten seiner Nachbarn vorantreibt.
Washington betrachtet die Einrichtung eines solchen Reservats als einen einseitigen Akt, der die Rechte anderer Anspruchsteller missachtet und die Freiheit der Schifffahrt in der umstrittenen Wasserstraße bedroht. Die Erklärung spiegelt die anhaltenden Bedenken der USA hinsichtlich Chinas Durchsetzungsvermögen in der Region wider.
Die Zurückweisung erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen im Südchinesischen Meer, wo mehrere Nationen sich überschneidende Ansprüche haben. Die USA haben wiederholt eine regelbasierte Ordnung und eine friedliche Beilegung von Streitigkeiten gefordert.
Source: First Squawk