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macroJul 25, 2026, 12:59 AM

US-Marginverschuldung erreicht Rekordhoch von 1,5 Billionen Dollar bei stark anziehender Hebelwirkung

Die US-Marginverschuldung erreichte im Juni mit 1,5 Billionen Dollar ein Allzeithoch, plus 49 % gegenüber dem Vorjahr, da die Hebelwirkung im Verhältnis zum BIP die Höchststände der Dotcom-Ära übertraf und Sorgen um die Marktstabilität nährte.

Die Marginverschuldung in den USA schoss im Juni auf einen Rekord von 1,5 Billionen Dollar in die Höhe, was einem Anstieg von 49 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der monatliche Anstieg um 86,5 Milliarden Dollar trieb die Hebelwirkung im Verhältnis zum nominalen US-BIP auf ein beispielloses Niveau, das die Höchststände der Dotcom-Blase und des Aktienbooms von 2021 übertraf.

Seit dem vierten Quartal 2023 ist die Marginverschuldung um 136 % gestiegen, angetrieben von Erwartungen auf Zinssenkungen der Federal Reserve und einer Zunahme aggressiver Risikobereitschaft der Anleger.

Historisch gesehen gingen solch rasche Ausweitungen der Hebelwirkung oft Phasen erhöhter Marktvolatilität und deutlicher Korrekturen voraus, was Fragen nach der Nachhaltigkeit der aktuellen Aktienrallye aufwirft.

Source: First Squawk