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macroAug 12, 2026, 11:43 PM

Zinskosten der US-Staatsverschuldung erreichen annualisiert Rekord von 1,38 Billionen Dollar

Der annualisierte Zinsaufwand für die US-Staatsverschuldung erreichte mit 1,38 Billionen Dollar einen Rekord – das entspricht 4,2 % des BIP und dem höchsten Anteil seit 1997.

Die Kosten für den Schuldendienst der US-Staatsverschuldung sind auf ein Allzeithoch gestiegen. Der annualisierte Zinsaufwand wird laut The Kobeissi Letter inzwischen auf 1,38 Billionen Dollar geschätzt.

Das entspricht 4,2 % des US-BIP, dem höchsten Anteil seit 1997. Zum Vergleich: Im vierten Quartal 2020 lag die Quote bei 2,3 %.

Der Anstieg ist rasant verlaufen. In den vergangenen fünf Jahren ist der annualisierte Zinsaufwand um rund 900 Milliarden Dollar bzw. fast 200 % gestiegen, was einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von etwa 24 % entspricht. In den ersten neun Monaten des Fiskaljahres 2026 stieg der Zinsaufwand im Vorjahresvergleich um 78 Milliarden Dollar auf 827 Milliarden Dollar – ebenfalls ein Rekord für diesen Zeitraum.

Die Zahlen verdeutlichen die wachsende Last des Schuldendienstes, da höhere Zinsen und ein größerer Schuldenstand die Finanzierungskosten auf ein noch nie dagewesenes Niveau treiben.

Source: The Kobeissi Letter