US-Dollar-Index sinkt auf 101,50 wegen japanischer Devisenintervention
Der US-Dollar-Index fiel im asiatischen Handel auf rund 101,50 und beendete damit eine dreitägige Gewinnserie, als japanische Behörden in die Devisenmärkte eingriffen, um den Yen zu stützen.
Der US-Dollar-Index (DXY), der den Greenback gegenüber einem Korb von sechs Hauptwährungen abbildet, fiel während der asiatischen Sitzung auf etwa 101,50 zurück. Die Bewegung beendete eine dreitägige Erholung des Dollars. Marktteilnehmer führten den Rückgang auf frische Deviseninterventionen der japanischen Behörden zurück, die darauf abzielten, die Yen-Schwäche einzudämmen.
Eine Intervention beinhaltet in der Regel den Verkauf von Dollar und den Kauf von Yen, was den DXY aufgrund der hohen Gewichtung des Yen im Index direkt unter Druck setzen kann. Die Kehrtwende des Dollars erfolgt nach einer Phase stetiger Gewinne, die den Index zu Beginn der Woche in die Höhe getrieben hatten.
Der Handel blieb unruhig, da die Anleger das Ausmaß und die Dauer der japanischen Maßnahmen bewerteten. Der Yen legte daraufhin deutlich zu, obwohl eine offizielle Bestätigung aus Tokio noch aussteht.
Source: FXStreet Forex News