US-Kommandeur drängte auf Einstellung der Angriffe auf Hormus; Iran und Oman verhandeln über Wiedereröffnung der Meerenge
Der oberste US-Kommandeur im Nahen Osten, Brad Cooper, empfahl, die Angriffe auf die Straße von Hormus auszusetzen, nachdem die Ziele erreicht waren und die Vorräte an Abfangraketen zur Neige gingen – ein Faktor bei Trumps Entscheidung, die Kampfhandlungen einzustellen. Iran und Oman verhandeln nun über die Wiedereröffnung der strategischen Wasserstraße inmitten einer fragilen Ruhe.
Ein hochrangiger US-Militärkommandeur im Nahen Osten, General Brad Cooper, empfahl eine Einstellung der Angriffe auf die Straße von Hormus und verwies darauf, dass die Missionsziele erreicht worden seien und die Vorräte an Abfangraketen erschöpft seien. Diese Empfehlung habe laut einem Axios-Bericht eine Rolle bei der Entscheidung des ehemaligen Präsidenten Trump gespielt, die Militäraktion auszusetzen.
Nach der Kampfpause haben Iran und Oman Verhandlungen mit dem Ziel aufgenommen, diesen wichtigen Engpass, durch den ein erheblicher Teil der weltweiten Öllieferungen fließt, wieder zu öffnen. Die Gespräche finden inmitten einer als fragil bezeichneten Ruhe statt, ohne dass die Feindseligkeiten sofort wieder aufgenommen werden.
Die Straße von Hormus bleibt ein Krisenherd für die Energiemärkte; jede nachhaltige Deeskalation könnte die geopolitische Risikoprämie auf die Rohölpreise verringern. Die Lage ist jedoch heikel, und die Marktteilnehmer beobachten die weitere Entwicklung genau.
Source: First Squawk