Südkoreanische Privatanleger erleiden schwere Verluste mit gehebelten ETFs
Privatanleger in Südkorea haben seit Mai 9,45 Milliarden Dollar in gehebelte Einzelaktien-ETFs gesteckt, wobei viele aufgrund der hohen Volatilität, die die Renditen stark schwanken ließ, erhebliche Verluste erlitten.
Südkoreanische Privatanleger haben seit ihrer Einführung am 27. Mai rund 9,45 Milliarden Dollar in gehebelte Einzelaktien-ETFs (Exchange-Traded Funds) investiert. Diese Produkte, die Derivate einsetzen, um die täglichen Renditen einzelner Aktien zu vervielfachen, haben auf starkes Interesse gestoßen, aber für viele schmerzhafte Ergebnisse gebracht.
Die Volatilität der zugrunde liegenden Aktien hat die Bewegungen in beide Richtungen verstärkt und zu erheblichen Verlusten für die Anleger geführt. Die Struktur dieser Fonds bedeutet, dass selbst kleine Schwankungen das Kapital schnell aufzehren können, insbesondere wenn sie länger als eine Handelssitzung gehalten werden.
Die hohen Mittelzuflüsse unterstreichen den Appetit koreanischer Privatanleger auf risikoreiche Strategien mit hohen Renditechancen, aber die starken Kursrückgänge verdeutlichen die Gefahren eines gehebelten Engagements in Einzelaktien in unruhigen Märkten.
Source: First Squawk