Halbleiterindex SOX verzeichnet im Juli krisenhafte Volatilität mit 2%-igen Intraday-Schwankungen an allen 22 Tagen
Der Philadelphia Semiconductor Index verzeichnete an jedem Handelstag im Juli Intraday-Schwankungen von über 2%, eine Serie, die zuletzt 2020 und während der Krise von 2008 beobachtet wurde. Der SOX stürzte im Monat um 21 % ab und vernichtete 2,2 Billionen Dollar an Marktkapitalisierung.
Der Philadelphia Semiconductor Index ($SOX) erlebte im Juli extreme Turbulenzen, wobei an allen 22 Handelstagen eine Intraday-Schwankung von mindestens 2 % verzeichnet wurde. Diese Serie entspricht einem ähnlichen Verlauf im Jahr 2020 und wurde zuvor nur während der Finanzkrise 2008 beobachtet.
Der Index stürzte im Juli um 21 % ab, seine schlechteste Monatsperformance seit Oktober 2008, und vernichtete damit 2,2 Billionen Dollar an Marktkapitalisierung.
Infolgedessen stieg die realisierte 60-Tage-Volatilität auf rund 66 %, der höchste Stand seit der Pandemie-Ära, als sie mit knapp 85 % ihren Höchststand erreichte. Zum Vergleich: Während der Krise 2008 erreichte die Volatilität etwa 75 %.
Die Daten verdeutlichen krisenhafte Zustände bei Halbleiteraktien, einem Sektor, der oft als Gradmesser für die globale Technologienachfrage gilt.
Source: The Kobeissi Letter