Forscher modellieren Kommunikationsbedarf zwischen Quanten- und klassischen Computern
Eine gemeinsame Studie von AWS, Nvidia, NASA und dem Berkeley Lab hat ein Modell entwickelt, um die Konnektivitätsanforderungen zwischen Quantenprozessoren und klassischen Computern zu bewerten.
Forscher von AWS, Nvidia, NASA und der University of California, Berkeley haben ein Modell entwickelt, um die Kommunikationslatenz und Bandbreite zu bewerten, die zwischen Quanten- und klassischen Rechensystemen erforderlich ist.
Für Aufgaben, die eine längere Datenverarbeitung erfordern, ergab die Studie, dass der Fernzugriff auf die Cloud ausreicht und das Platzieren eines Quantenprozessors neben einem Supercomputer kaum einen Geschwindigkeitsvorteil bringt. Algorithmen mit ständigem Datenaustausch erfordern jedoch eine minimale Latenz. In einigen Szenarien könnte ein kleiner Controller ausreichen, der sich am selben Ort wie das Quantengerät befindet.
Die Forscher weisen darauf hin, dass vollwertige Supercomputer immer wichtiger werden, wenn die Quantenfehlerkorrektur und fehlertolerante Systeme ausgereift sind.
Source: ForkLog