Myanmars Junta weist ASEANs Forderung nach Freilassung von Suu Kyi zurück
Myanmars Militärregierung hat die Forderung von ASEAN nach einer bedingungslosen Freilassung der entmachteten Führerin Aung San Suu Kyi abgewiesen und bezeichnet dies als Einmischung in den Justizprozess.
Myanmars militärgestützte Regierung hat die jüngste Aufforderung des Verbands Südostasiatischer Nationen (ASEAN) zurückgewiesen, die entmachtete Führerin Aung San Suu Kyi unverzüglich und ohne Bedingungen freizulassen. Die Junta erklärte, dass solche Forderungen eine Einmischung in das souveräne Rechtssystem des Landes darstellen.
Die Antwort der Junta unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen Myanmar und dem regionalen Block, der seit dem Putsch von 2021 zu vermitteln versucht hat. Der Fünf-Punkte-Konsens von ASEAN, der ein Ende der Gewalt und einen inklusiven Dialog forderte, bleibt weitgehend nicht umgesetzt.
Suu Kyi, 78, verbüßt eine 27-jährige Haftstrafe unter verschiedenen Anklagepunkten, die weithin als politisch motiviert gelten. Die Weigerung des Militärs riskiert eine weitere internationale Isolation und erschwert die diplomatischen Bemühungen, die anhaltende Krise zu lösen.
Source: First Squawk