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cryptoJul 30, 2026, 2:00 PM

MiCAs holpriger Start: Weniger als 8 % der EU-Kryptounternehmen lizenziert

Das europäische Gesetz über Märkte für Kryptowerte (MiCA), das als erster umfassender Rechtsrahmen für digitale Vermögenswerte gefeiert wurde, stößt auf erhebliche Einführungshindernisse: Weniger als 8 % der Unternehmen haben bis zur Umsetzungsfrist die erforderlichen Lizenzen erhalten.

Die MiCA-Verordnung der Europäischen Union, die ein einheitliches Regelwerk für Kryptowerte in 27 Mitgliedstaaten schaffen sollte, hat in ihren Anfängen die Erwartungen nicht erfüllt. Als das Gesetz durchsetzbar wurde, hatten weniger als 8 % der zuvor in Europa tätigen Kryptounternehmen die erforderlichen Lizenzen erhalten, sodass die große Mehrheit in einer regulatorischen Schwebe verharrte.

Statt einen klaren Weg zu bieten, hat sich das Regime laut einer Analyse von ForkLog für Marktteilnehmer zu einem bürokratischen Labyrinth entwickelt. Viele Unternehmen hatten Schwierigkeiten, sich in den komplexen Zulassungsverfahren zurechtzufinden, und der Prozess hat den Markteintritt eher verlangsamt als vereinfacht.

Die europäischen Behörden versuchen nun, die Engpässe zu beseitigen und die Einführung zu verbessern, doch das anfängliche Chaos markiert einen ernüchternden Start für das, was einst als „Goldstandard“ der Kryptoregulierung bezeichnet wurde.

Source: ForkLog