Märkte preisen zu viele EZB-Zinserhöhungen ein, warnt Renditeausblick
Ein Renditeausblick argumentiert, dass die Märkte die geldpolitische Straffung der Europäischen Zentralbank zu stark eingepreist haben, während die Spannungen zwischen den USA und dem Iran und festere Energiepreise die Inflationsrisiken im Fokus halten.
Strategen im jüngsten Renditeausblick weisen darauf hin, dass die am Markt eingepreisten Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank überzogen erscheinen. Diese Einschätzung legt nahe, dass die aktuellen Erwartungen möglicherweise zurückgeschraubt werden müssen, wenn das Wachstums- und Inflationsbild den von den Zinsen implizierten restriktiven Pfad nicht stützt.
Das geopolitische Risiko ist über den Sommer erhöht geblieben, mit wenig Anzeichen für eine Annäherung zwischen den USA und dem Iran. Dieser Hintergrund hat den Energiepreisen neuen Schwung verliehen und Öl in Richtung der Marke von $90 getrieben.
Diese Gemengelage stellt die Makromärkte vor zwei gegensätzliche Kräfte: auf der einen Seite die Einpreisung einer restriktiven Geldpolitik und auf der anderen Seite anhaltende geopolitische und energiegetriebene Inflationsrisiken.
Source: FXStreet Forex News