Gemeinsame US-japanische Devisenintervention begrenzt Euro-Gewinne; Wiedereröffnung der Straße von Hormus im Fokus
Die New York Fed hat Berichten zufolge Euro statt Dollar verkauft, um Yen-Käufe zu finanzieren, was das Aufwärtspotenzial der Gemeinschaftswährung begrenzte. Eine mögliche Wiedereröffnung der Straße von Hormus könnte für zusätzlichen Gegenwind sorgen.
Die koordinierte Devisenintervention der USA und Japans in der vergangenen Woche nahm eine unkonventionelle Wendung. Berichten zufolge verkaufte die New York Fed Euro – nicht Dollar –, um ihre Yen-Käufe zu finanzieren, ein seltener operativer Schritt.
Diese Euro-Verkäufe begrenzten effektiv die jüngsten Gewinne im EUR/USD, da das Angebot aus der Intervention das Währungspaar belastete. Der Schritt unterstreicht die Bereitschaft der Behörden, Cross-Currency-Flows zur Steuerung der Yen-Schwäche einzusetzen.
Analysten weisen darauf hin, dass eine mögliche Wiedereröffnung der Straße von Hormus dem Dollar weiteren Auftrieb verleihen könnte, ein weiterer Faktor, der das Aufwärtspotenzial des Euro in Schach halten könnte.
Source: FXStreet Forex News