Israel äußert Sicherheitsbedenken zu Hamas-Abrüstungsabkommen
Israel hat dem Weißen Haus ernsthafte Sicherheitsbedenken hinsichtlich eines geplanten Abrüstungsabkommens mit Hamas mitgeteilt. Ein Sprecher Netanjahus erklärte, Geheimdienstinformationen deuteten darauf hin, dass die Hamas weiterhin bestrebt sei, ihr Militär wieder aufzubauen, und nicht abzurüsten.
Israel hat dem Weißen Haus nach Angaben eines Sprechers von Ministerpräsident Netanjahu "ernsthafte Sicherheitsbedenken" hinsichtlich eines vorgeschlagenen Abrüstungsabkommens mit der Hamas übermittelt.
Doron Spielman erklärte, die Geheimdienstbewertung Israels zeige, dass die Hamas weiterhin bestrebt sei, ihre militärischen Fähigkeiten wieder aufzubauen, anstatt wirklich abzurüsten. Die Bedenken unterstreichen die Fragilität der Waffenstillstandsgespräche und das Potenzial für einen erneuten Konflikt.
Das israelische Militär, das derzeit mehr als 60 Prozent des Gazastreifens kontrolliert, werde sich nicht aus dem Gebiet zurückziehen, bevor die Hamas abgerüstet habe, fügte Spielman hinzu. Diese Haltung stelle eine feste Vorbedingung für jeden dauerhaften Waffenstillstand dar.
Source: First Squawk