Iranischer Präsident löst Empörung aus, indem er Schätzungen der Protesttoten ablehnt und Kritiker als 'Verräter' bezeichnet
Die Ablehnung höherer Opferzahlen der Proteste im Januar durch Präsident Masoud Pezeshkian und die Brandmarkung derjenigen, die diese Zahlen nennen, als Verräter hat zu einer breiten innenpolitischen Gegenreaktion geführt.
Präsident Masoud Pezeshkian erntete heftige innenpolitische Kritik, nachdem am Mittwoch ein Interview veröffentlicht wurde, in dem er höhere Schätzungen der Todesopfer der iranischen Proteste im Januar ablehnte. Er bezeichnete zudem diejenigen, die solche Zahlen nennen, als 'Verräter'.
Die Äußerungen lösten sofortige Empörung unter den Iranern aus, wobei viele die Haltung des Präsidenten als geringschätzig gegenüber den Beschwerden im Zusammenhang mit dem Durchgreifen ansahen. Die Januar-Proteste bleiben ein zutiefst spaltendes Thema.
Diese Episode birgt die Gefahr, das öffentliche Vertrauen in die Regierung in einer Zeit wachsenden wirtschaftlichen Drucks und geopolitischer Unsicherheit weiter zu untergraben.
Source: First Squawk