INGs Chris Turner meldet seltene gemeinsame Devisenintervention der USA und Japans
ING-Analyst Chris Turner weist auf eine seltene gemeinsame Devisenintervention der USA und Japans hin, bei der Washington über die Fed beteiligt ist und Japan die FIMA-Repo-Fazilität anzapft, um Dollar zu beschaffen.
Der japanische Yen steht nach der Bemerkung von INGs Chris Turner, einer ungewöhnlichen koordinierten Devisenintervention zwischen den USA und Japan, im Rampenlicht. Die Operation wird als Eindämmungsmaßnahme betrachtet, die darauf abzielt, die Yen-Volatilität zu steuern.
Laut Turner sind die Vereinigten Staaten über die Federal Reserve beteiligt, während Japan die Foreign and International Monetary Authorities (FIMA) Repo-Fazilität nutzt, um Dollar-Liquidität zu sichern. Diese Fazilität erlaubt es Zentralbanken, ihre US-Staatsanleihen vorübergehend gegen Bargeld zu tauschen.
Die Intervention unterstreicht die erhöhte Sensibilität gegenüber Yen-Bewegungen und die Bereitschaft der Behörden, bei Bedarf gemeinsam zu handeln.
Source: FXStreet Forex News