HSBC: Yen-Intervention durch anhaltende Zinsdifferenz erschwert
HSBC Asset Management stellt fest, dass die koordinierte Intervention zur Stützung des Yen durch die große Zinsdifferenz erschwert wird, und erinnert an vergangene Auflösungen von Carry-Trades.
HSBC Asset Management hat die jüngste koordinierte Aktion der japanischen und US-amerikanischen Behörden zur Stützung des japanischen Yen bewertet. Die Intervention, obwohl bedeutend, wird durch die anhaltende Zinsdifferenz zwischen Japan und den USA belastet. Diese Differenz begünstigt Carry-Trades, bei denen Anleger Yen leihen, um in höher verzinste Anlagen zu investieren, was Abwertungsdruck auf die Währung ausübt.
HSBC erinnerte an die scharfe Auflösung solcher Carry-Trades während der vorherigen Interventionsepisode vor etwa zwei Jahren und hob das Risiko plötzlicher Umkehrungen hervor. Die Mitteilung unterstreicht die Herausforderung für die politischen Entscheidungsträger, den Yen angesichts divergierender Geldpolitik zu stabilisieren.
Source: FXStreet Forex News