GPIF engagiert aktive Rentenmanager, Yen könnte Unterstützung erhalten
Japans staatlicher Pensionsfonds hat zum ersten Mal seit fünf Jahren aktive Manager für inländische Anleihen eingestellt. Dieser Schritt könnte laut Geoff Yu von BNY den japanischen Yen stützen.
Geoff Yu von BNY weist darauf hin, dass Japans Government Pension Investment Fund (GPIF) aktive Manager für sein inländisches Anleiheportfolio an Bord geholt hat – ein Schritt, der seit einem halben Jahrzehnt nicht mehr unternommen wurde. Der Wechsel soll die Kompetenz und Diversifizierung verbessern, da die Märkte für japanische Staatsanleihen (JGBs) einer erhöhten Volatilität ausgesetzt sind.
Trotz einer insgesamt starken Performance haben die Bestände des Fonds an inländischen Anleihen Verluste erlitten. Durch den Wechsel zum aktiven Management will der GPIF sich im turbulenten JGB-Umfeld zurechtfinden und diese Verluste möglicherweise eindämmen.
Die Änderung des Anlageansatzes des riesigen Pensionsfonds könnte Verschiebungen der Kapitalflüsse auslösen, die den japanischen Yen stützen. Als einer der größten Vermögensbesitzer der Welt werden die Allokationsentscheidungen des GPIF genau auf ihre Auswirkungen auf die Währung beobachtet.
Source: FXStreet Forex News