Goldrallye wird durch Käufe der Zentralbanken und starke globale Nachfrage gestützt
Der jüngste Preisanstieg bei Gold wird von mehr als geopolitischen Spannungen getrieben: Zentralbanken erhöhen ihre Reserven, die ETF-Nachfrage stabilisiert sich und die chinesische Nachfrage bleibt robust. Anhaltende Haushaltsdefizite und Sorgen um die globale Verschuldung untermauern die Fundamentaldaten des Edelmetalls.
Die Zentralbanken stocken ihre Goldreserven weiter auf und stützen damit die jüngste Rallye des Metalls. Die Nachfrage aus China bleibt robust, während die Zuflüsse in goldgedeckte börsengehandelte Fonds (ETFs) nach vorherigen Abflüssen Anzeichen einer Stabilisierung zeigen.
Über die unmittelbaren Kaufströme hinaus verweisen Analysten auf ein unterstützendes makroökonomisches Umfeld. Zunehmende Sorgen über anhaltende Haushaltsdefizite, erhöhte globale Schuldenstände und die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit werden als Faktoren genannt, die das fundamentale Argument für Gold intakt halten.
Die Kombination aus Käufen des offiziellen Sektors und der breiteren Nachfrage nach sicheren Häfen deutet darauf hin, dass die Rallye tiefere Wurzeln hat als kurzfristige geopolitische Spannungen. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass diese strukturellen Treiber die erhöhten Preise aufrechterhalten könnten, selbst wenn andere Risikofaktoren nachlassen.
Source: First Squawk