Gold klettert über 4.230 Dollar wegen Optimismus über Hormuz-Deal und Wetten auf eine gemäßigte Fed
Gold stieg um mehr als 3 % auf rund 4.230 Dollar je Unze, da Fortschritte bei einer Einigung zur Straße von Hormuz Inflationsängste milderten und die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen der Federal Reserve senkten.
Gold setzte seine Rally den dritten Tag in Folge fort und stieg um über 3 % auf rund 4.230 Dollar je Unze. Die Märkte beobachteten Anzeichen für eine mögliche Einigung zur Wiedereröffnung der Straße von Hormuz, was die Ölpreise abkühlte und Inflationssorgen dämpfte. Der Dollar schwächte sich im Zuge schwindender Erwartungen an eine aggressive Straffung der Federal Reserve.
Händler rechnen in diesem Jahr nur noch mit einer weiteren US-Zinserhöhung, nach zuvor zwei. Diese Neubewertung kommt nicht-verzinsten Anlagen wie Gold zugute. Zudem sorgte eine starke Nachfrage aus China für Rückenwind: Die Mittelzuflüsse in chinesische goldgedeckte ETFs stiegen den 14. Tag in Folge, was eine robuste Investorennachfrage im weltweit größten Goldmarkt signalisiert.
Niedrigere Anleiherenditen und ein schwächerer Dollar stützten die Bewegung, während fallende Rohölpreise die Risiken durch die Gesamtinflation weiter verringerten. Die Kombination aus Hoffnungen auf eine geopolitische Entspannung und einem vorsichtigeren Zentralbankausblick hielt Gold gut nachgefragt oberhalb wichtiger technischer Marken.
Source: First Squawk