Gold durchbricht 4.400 USD dank ETF-Zuflüssen, aber Commerzbank bleibt skeptisch
Gold stieg über 4.400 USD pro Unze, trotz einer starken Ölrallye, da die ETF-Zuflüsse anhielten. Carsten Fritsch von der Commerzbank zeigt einen skeptischen Ausblick, wobei die Zinserwartungen an die Fed nach schwachen US-Arbeitsmarktdaten nur moderat gestiegen sind.
Die Goldpreise durchbrachen die Marke von 4.400 USD, widersetzten sich einer starken Ölrally und wurden durch stetige ETF-Zuflüsse gestützt. Der Anstieg erfolgte vor dem Hintergrund nur moderat gestiegener Zinserwartungen an die Federal Reserve nach schwächer als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten.
Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch nahm den Ausbruch nach oben zur Kenntnis, blieb aber bei seiner skeptischen Einschätzung. Die Bank betonte, dass die Goldrally überzogen erscheine und das Umfeld immer noch erhöhter Realrenditen weitere Kursgewinne ohne eine deutliche Verschiebung der Zinserwartungen an die Fed erschweren könnte.
Die ETF-Nachfrage, ein zentraler Treiber des jüngsten Aufwärtstrends, sorgte weiterhin für einen Boden. Allerdings warnt die Commerzbank, dass die Positionierung am Terminmarkt bereits weit fortgeschritten ist, was Gold anfällig für einen Rücksetzer macht, sollte sich die Risikostimmung stabilisieren.
Source: FXStreet Forex News