Globale Aktien fallen, da US-Iran-Spannungen Risikoaversion auslösen
Die weltweiten Aktienmärkte gaben nach, da erneute US-Iran-Spannungen die Risikoaversion schürten, während die Ölpreise in der Nähe von 83 $/Barrel volatil blieben. Höhere Energiepreise belebten die Inflationssorgen, trieben die Renditen von US-Staatsanleihen und britischen Gilts nach oben und verringerten die Erwartungen an kurzfristige Zinssenkungen.
Globale Aktien gaben nach, da erneute US-Iran-Spannungen die Risikoaversion an den Finanzmärkten verstärkten. Die Ölpreise blieben volatil, wobei sich WTI-Rohöl inmitten von Ängsten vor Versorgungsunterbrechungen im Nahen Osten in der Nähe von 83 $/Barrel einpendelte.
Die Renditen von US-Staatsanleihen und britischen Gilts stiegen, da höhere Energiepreise Inflationssorgen neu aufleben ließen und die Erwartungen an eine straffere Geldpolitik verstärkten. Halbleiteraktien erholten sich, nachdem sie in einen Bärenmarkt eingetreten waren, doch die allgemeine Stimmung im Technologiesektor blieb vorsichtig.
Die Anleger konzentrieren sich auf die Gewinne der großen Technologieunternehmen Alphabet, Tesla, Microsoft, Meta, Apple und Amazon, um Anzeichen dafür zu finden, dass sich Investitionen in KI auszahlen. Geopolitische Unsicherheit und Bedenken hinsichtlich der KI-Bewertungen belasteten weiterhin die allgemeine Marktstimmung.
Die Erwartungen an die Federal Reserve bleiben datenabhängig, wobei anhaltende ölgetriebene Inflationsrisiken die Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Zinssenkungen verringern. Die kurzfristige Marktrichtung wird wahrscheinlich von den Entwicklungen im US-Iran-Konflikt und der Stärke der anstehenden Unternehmensgewinne abhängen.
Source: First Squawk