Fed's Waller: Bekenntnis zu 2% Inflation, übermäßige Straffung vermeiden, aber besorgt über Notwendigkeit weiterer Zinserhöhungen
Fed-Gouverneur Christopher Waller bekräftigte sein Bekenntnis, die Inflation auf das 2%-Ziel zurückzuführen, und gleichzeitig darauf zu achten, eine übermäßige Straffung zu vermeiden, die eine Rezession auslösen könnte. Allerdings äußerte er Bedenken, dass eine straffere Politik weiterhin notwendig sein könnte.
Der Gouverneur der US-Notenbank, Christopher Waller, bekräftigte sein doppeltes Bekenntnis: die Inflation wieder auf das 2%-Ziel zu senken und eine übermäßig aggressive Straffung zu vermeiden, die die Wirtschaft in eine Rezession stürzen könnte.
Waller räumte ein plausibles Szenario ein, in dem eine weitere Straffung erforderlich ist, obwohl er weder den Zeitpunkt noch das Ausmaß nannte. Seine Äußerungen unterstreichen den Spagat, den die Fed bewältigen muss, während sie die eingehenden Daten zu Inflation und Beschäftigung auswertet.
Die Kommentare erfolgen vor dem Hintergrund anhaltender Marktspekulationen über das Tempo künftiger Zinserhöhungen. Wallers Ton deutet auf Vorsicht hin, lässt aber Raum für weitere Erhöhungen, falls der Preisdruck anhält.
Source: First Squawk