Schwellenländer-Carry-Trade legt im Jahresverlauf um 18 % zu – bester Start seit 2005
Eine in Euro finanzierte Schwellenländer-Carry-Strategie hat im Jahresverlauf +18 % erzielt, der stärkste Jahresauftakt seit 2005, während ein G10-Carry-Korb bei geringer Währungsvolatilität und steigender Risikobereitschaft um 8 % zulegte.
Ein Schwellenländer-Carry-Trade, bei dem in Euro geliehen und in höher rentierende Währungen wie den brasilianischen Real, den kolumbianischen Peso und die türkische Lira investiert wird, hat im Jahresverlauf um +18 % zugelegt – die beste Performance im ersten Halbjahr seit 2005.
Eine G10-Carry-Strategie, die in Währungen wie Euro, dänischer Krone und Schweizer Franken finanziert wird und den neuseeländischen Dollar, die norwegische Krone und den kanadischen Dollar kauft, hat im gleichen Zeitraum +8 % erzielt.
Eine ungewöhnlich niedrige Währungsvolatilität und eine widerstandsfähige Weltwirtschaft – trotz der mit dem Iran verbundenen Ölpreisschocks – haben die Anleger ermutigt, ihr Engagement in Carry Trades weiter auszubauen. Die Risikobereitschaft an den Devisenmärkten steigt stark an.
Source: The Kobeissi Letter