DeFi-Frontends könnten einer eigenen Regulierungslast ausgesetzt sein, warnt Anwalt
Selbst wenn ein DeFi-Protokoll autonom funktioniert, kann sein Frontend eine eigene rechtliche Prüfung nach sich ziehen und als eigenständiger Dienst behandelt werden, so der Kryptowährungsanwalt Sergey Ostrovsky.
DeFi-Projekte beschränken ihre rechtliche Analyse häufig auf die Protokollschicht und die On-Chain-Mechanik – Vermögensströme, Kontroll- und Verwahrmechanismen, Reservegestaltung und Aufrüstbarkeit. Obwohl diese Prüfung unerlässlich ist, bleibt sie unvollständig.
In einem neuen ForkLog-Artikel erklärt der Kryptoanwalt und Aurum-Partner Sergey Ostrovsky, dass das Frontend eine Reihe eigener regulatorischer Risiken mit sich bringen kann. Unter bestimmten Umständen könnte es sogar als unabhängiger Dienst eingestuft werden, getrennt von den zugrunde liegenden Smart Contracts.
Ostrovsky skizziert Szenarien, in denen ein DeFi-Frontend einer eigenständigen Regulierung unterliegen könnte, und schlägt Strategien zur Verringerung der damit verbundenen rechtlichen Risiken vor.
Source: ForkLog