Commerzbank: SARB-Zinshalt könnte Rand trotz Widerstandsfähigkeit schwächen
Commerzbank warnt, dass die Entscheidung Südafrikas, die Zinsen im Juli unverändert zu lassen, den Rand belasten könnte, auch wenn die Währung den geopolitischen Gegenwind recht gut überstanden hat.
Commerzbank-Analyst Volkmar Baur wies auf ein Risiko für den südafrikanischen Rand (ZAR) hin, nachdem die Zentralbank beschlossen hatte, ihren Leitzins im Juli unverändert zu lassen. Die Einschätzung kam, obwohl die Währung während des Iran-Konflikts, der die Vermögenswerte der Schwellenländer auf die Probe stellte, eine relativ stabile Performance zeigte.
Baur deutet an, dass die Zinspause in einem Umfeld, in dem andere Zentralbanken möglicherweise lockern oder sich die Zinsdifferenzen verschieben, zu Gegenwind werden könnte. Die unveränderte geldpolitische Haltung könnte die Carry-Attraktivität untergraben, die den Rand zuvor gestützt hatte.
Die südafrikanischen Währungshüter sahen sich einer nachlassenden Inflation gegenüber, entschieden sich aber für Stillhalten – ein Schritt, der nun als potenziell belastend für die Währung angesehen wird, falls sich die globale Risikobereitschaft weiter eintrübt.
Source: FXStreet Forex News