Chinas Wachstum strauchelt erneut, da die PMIs in den Kontraktionsbereich rutschen, warnt Rabobank
Die Strategen von Rabobank merken an, dass die offiziellen PMIs Chinas sowohl im Verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor wieder in den Kontraktionsbereich gerutscht sind und die schwache Inlandsnachfrage anhält. Die Politik konzentriert sich darauf, die bestehenden Konjunkturmaßnahmen zu beschleunigen, anstatt neue Maßnahmen einzuleiten.
Chinas Wirtschaft zeigt erneute Schwächezeichen, so die Strategen von Rabobank. Die jüngsten offiziellen PMI-Daten zeigen, dass sowohl das Verarbeitende Gewerbe als auch der Dienstleistungssektor schrumpften, was auf einen breit angelegten Rückgang hindeutet. Die Inlandsnachfrage bleibt gedämpft und spiegelt die anhaltende Vorsicht von Verbrauchern und Unternehmen wider.
Anstatt neue Konjunkturimpulse zu setzen, priorisieren die Behörden eine schnellere Umsetzung zuvor angekündigter Maßnahmen. Dies deutet auf einen abwartenden Ansatz hin, wobei die Politik darauf setzt, dass die bestehenden Unterstützungsmaßnahmen allmählich die Wirtschaftstätigkeit ankurbeln.
Die Daten unterstreichen Chinas wachsende Abhängigkeit von Exporten, um die schwache Binnennachfrage auszugleichen. Jedoch droht die eskalierende globale Handelsspannung diese externe Lebensader zu kappen, was die kurzfristigen Aussichten weiter eintrübt.
Source: FXStreet Forex News