Gold-ETF-Abflüsse im 2. Quartal 2026 durch Zentralbankkäufe ausgeglichen, so ING
Die weltweite Goldnachfrage war im zweiten Quartal 2026 mit 1.269 Tonnen unverändert gegenüber dem Vorjahr, da kräftige Zentralbankkäufe einen Rückgang der ETF-Investitionen ausglichen, so ING.
Das Rohstoffteam von ING berichtete, dass die gesamte Goldnachfrage im 2. Quartal 2026 bei 1.269 Tonnen stabil blieb, unverändert gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Starke Käufe der Zentralbanken glichen schwächere Mittelzuflüsse bei börsengehandelten Fonds aus.
Die Zentralbankkäufe blieben eine wichtige Säule der Nachfrage und setzten den Trend der Akkumulation durch den öffentlichen Sektor fort. Gleichzeitig schrumpfte die Anlage in goldbesicherte ETFs, was die Gesamtnachfrage belastete.
Die insgesamt flache Kennzahl deutet darauf hin, dass die physische Nachfrage nach dem Metall robust ist, gestützt durch institutionelles und staatliches Interesse, selbst wenn einige Anlegersegmente zurückhaltender agieren.
Source: FXStreet Forex News