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macroJun 20, 2026, 7:03 PM

Zentralbanken erhöhten und senkten im Mai gleichermaßen, was den globalen Lockerungszyklus beendet

Im Mai erhöhten 26 von 52 Zentralbanken die Zinsen, während 26 sie senkten. Damit endete eine zweijährige Phase, in der die Zinssenkungen die Zinserhöhungen übertrafen. Ein solches Gleichgewicht gab es zuletzt Anfang 2021, gefolgt von drei Jahren Straffung. Die jüngsten Zinserhöhungen der EZB und der BOJ deuten auf einen neuen globalen Straffungszyklus hin.

Laut der Quelle markierte der Mai einen Wendepunkt in der globalen Geldpolitik: Von 52 Zentralbanken weltweit erhöhten genau 26 die Zinsen und 26 senkten sie. Damit endet eine zweijährige Phase, in der jeden Monat mehr Zentralbanken die Zinsen senkten als erhöhten.

Eine vergleichbare Situation gab es zuletzt Anfang 2021, woraufhin drei Jahre restriktiver Politik folgten. Der Höhepunkt dieses Zyklus war Mitte 2022, als 28 mehr Zentralbanken die Zinsen erhöhten als senkten.

Die jüngsten Maßnahmen verstärken die Wende: Die Europäische Zentralbank erhöhte letzte Woche ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 2,25 %, die erste Erhöhung seit September 2023. Am Dienstag erhöhte auch die Bank of Japan die Zinsen um 25 Basispunkte auf 1,0 %, den höchsten Stand seit 1995. Die Quelle kommt zu dem Schluss, dass ein globaler Straffungszyklus zu beginnen scheint.

Source: The Kobeissi Letter