CBR senkt Leitzins trotz Inflationsanstieg auf 14% – Commerzbank warnt vor Glaubwürdigkeitsrisiko für den Rubel
Die Bank von Russland senkte ihren Leitzins auf 14%, hob gleichzeitig ihre Inflationsprognose für 2026 an und prognostizierte stagflationäre Bedingungen, was Glaubwürdigkeitsbedenken für den Rubel schürt, warnt die Commerzbank.
Die Bank von Russland (CBR) senkte ihren Leitzins auf 14,0 %, ein Schritt, der mit einer Aufwärtskorrektur ihrer Inflationsprognose für 2026 und einem stagflationären makroökonomischen Ausblick einherging, wie aus einer Notiz von Commerzbank-Analyst Tatha Ghose hervorgeht.
Die Zinssenkung zielt offenbar darauf ab, eine unter Gegenwind stehende Wirtschaft zu stützen, doch die Kombination aus geldpolitischer Lockerung bei gleichzeitiger Anerkennung einer höheren Inflation und geringem Wachstum könnte der Glaubwürdigkeit der Zentralbank schaden, so Ghose.
Der Rubel könnte unter Druck geraten, wenn die Märkte das Engagement der CBR für Preisstabilität in Frage stellen, insbesondere da die Inflationserwartungen steigen.
Source: FXStreet Forex News