Anleihen geben nach, da Inflationsängste die Arbeitsmarktdaten in den Schatten stellen
Staatsanleihen gaben am Dienstag nach, wobei die US-Renditen über die Kurve hinweg stiegen, da sich die Märkte auf Inflationsrisiken und nicht auf den Arbeitsmarkt konzentrierten. Die europäischen Zinsen verzeichneten eine bearische Verflachung.
Staatsanleihen wurden an den großen Märkten abverkauft, wobei die US-Zinskurve um 4,7 bis 6,4 Basispunkte nach oben schob. Der Bauch der Kurve entwickelte sich unterdurchschnittlich, was darauf hindeutet, dass mittlere Laufzeiten die Bewegung anführten. In Europa zeigten die Kurven eine bearische Verflachungsdynamik, da die kurzen Laufzeiten stärker stiegen als die langfristigen Renditen.
Das Kursgeschehen spiegelt ein Marktnarrativ wider, dass Inflationssorgen weiterhin die Arbeitsmarktdaten dominieren. Rentenhändler preisten höhere Laufzeitprämien ein, angesichts anhaltender Preisdrücke, und kehrten so einen Teil der jüngsten Flucht-in-Qualität-Ströme um.
Die Handelsvolumina nahmen zu, als die Anleger das Tempo der geldpolitischen Lockerung neu bewerteten. Die Sitzung bot keine wesentlichen Datenimpulse, sodass das Inflationsthema fest die Kontrolle behielt.
Source: FXStreet Forex News