BoE trotz Energiepreisanstieg noch weit von Zinserhöhung entfernt
Die Bank of England wird voraussichtlich am 30. Juli die Zinsen unverändert lassen, wobei neue Prognosen wohl eine Inflation von rund 3 % im späteren Jahresverlauf zeigen. Für eine Straffung müssten die Öl- und Erdgaspreise noch deutlicher steigen.
Die Bank of England wird ihren Leitzins auf der Sitzung am 30. Juli voraussichtlich unverändert lassen, selbst wenn steigende Energiekosten die Inflation nach oben treiben. Die zusammen mit der Entscheidung veröffentlichten aktualisierten Prognosen dürften zeigen, dass das Verbraucherpreiswachstum im späteren Verlauf von 2023 bei nahezu 3 % seinen Höhepunkt erreicht.
Die derzeitige Einschätzung deutet darauf hin, dass der jüngste Anstieg der Öl- und Erdgaspreise nicht ausgereicht hat, um die Haltung der Zentralbank zu ändern. Die Währungshüter müssten einen weiteren, ausgeprägteren Anstieg an den Energiemärkten sehen, bevor sie sich mit einer Zinserhöhung wohlfühlen würden.
Source: FXStreet Forex News