Bitcoin-Mining: Sauberere Energiequellen, aber CO2-Emissionen steigen um 20%
Cambridge-Daten zeigen, dass kohlenstoffarme Quellen bis Dezember 2025 59,4 % des Energieverbrauchs im Bitcoin-Mining ausmachten, doch der gesamte Netzverbrauch schnellte um 38 % in die Höhe, was die Emissionen um 20 % nach oben trieb.
Laut dem Cambridge Centre for Alternative Finance machten bis Dezember 2025 kohlenstoffarme Energiequellen 59,4 % des Stromverbrauchs des Bitcoin-Minings aus, nach 52,4 % im Juni 2024. Wasserkraft überholte erstmals Erdgas als größte Einzelquelle.
Im gleichen 18-Monats-Zeitraum stieg jedoch der gesamte Netzverbrauch um 38 % auf 190 TWh, und die CO₂-Emissionen nahmen um 20 % auf 48 Millionen Tonnen zu. Das bedeutet, dass jede Kilowattstunde sauberer wurde, aber das rasante Wachstum der Mining-Nachfrage dazu führte, dass die absoluten Emissionen dennoch stiegen.
Was die KI-Diversifizierung betrifft, geben 40 % der Miner an, dass sie eine Verlagerung von Kapazitäten auf KI prüfen, aber nur 10 % haben solche Workloads tatsächlich in Betrieb genommen.
Source: ForkLog