BIS warnt, dass dollar-gestützte Stablecoins die geldpolitische Souveränität untergraben könnten
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich hat Bedenken geäußert, dass an den Dollar gekoppelte Stablecoins, die weitgehend von Kapitalkontrollen unberührt bleiben, die geldpolitische Souveränität in Schwellenländern schwächen könnten.
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) hat eine Warnung zu dollar-gestützten Stablecoins herausgegeben und erklärt, dass ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Kapitalkontrollen ein Risiko für die geldpolitische Souveränität in Schwellenländern darstellt.
Laut der BIS sind Stablecoins, die an den US-Dollar gekoppelt sind, weitgehend immun gegen traditionelle Kapitalkontrollmaßnahmen, was es ihnen ermöglichen könnte, nationale Finanzvorschriften zu umgehen und die Zentralbankautorität in Entwicklungsländern zu untergraben.
Die Stellungnahme unterstreicht die wachsende Unruhe unter globalen Regulierungsbehörden über die makroökonomischen Auswirkungen privat ausgegebener digitaler Währungen, die außerhalb konventioneller geldpolitischer Rahmenbedingungen operieren.
Source: Cointelegraph