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macroJul 30, 2026, 9:10 AM

Australischer eSafety-Regulierer verklagt Telegram wegen Versäumnis, terroristische Inhalte zu entfernen

Australiens eSafety-Kommissar hat eine Zivilklage gegen Telegram eingereicht, mit der Begründung, die Plattform habe es versäumt, terrorismusfördernde Materialien gemäß den Online-Sicherheitsgesetzen des Landes zu erkennen und zu entfernen.

Der australische eSafety-Regulierer hat beim Bundesgericht eine Zivilklage gegen Telegram eingereicht und behauptet, der Messaging-Dienst habe gegen die landesweiten elektronischen Servicestandards verstoßen. Die Klage beruht auf dem angeblichen Versäumnis von Telegram, Materialien, die Terrorismus fördern, zu identifizieren und zu entfernen.

eSafety stellte sechs Verstöße gegen die Standards fest, die unter dem australischen Online-Sicherheitsgesetz von 2021 festgelegt wurden. Das Gesetz ermächtigt den Kommissar, digitale Plattformen für schädliche Inhalte zur Rechenschaft zu ziehen.

Sollte das Gericht zugunsten der Regulierungsbehörde entscheiden, droht Telegram für die sechs mutmaßlichen Verstöße eine maximale Geldstrafe von insgesamt A$54,6 Millionen (ca. 38 Millionen US-Dollar).

Source: ForkLog