Yen-Schwäche weckt Interventionssorgen, da USD/JPY erhöht bleibt
Strategen der Scotiabank warnen, dass die anhaltende Stärke des USD/JPY über früheren Interventionsschwellen das Risiko erhöht, dass die japanischen Behörden eingreifen, um den Yen zu stützen.
Analysten der Scotiabank stellen fest, dass USD/JPY stabil, aber auf erhöhten Niveaus gehandelt wird und bereits Schwellenwerte überschritten hat, die zuvor Interventionen der japanischen Behörden ausgelöst haben. Die anhaltende Schwäche des Yen schürt Spekulationen, dass das Finanzministerium eingreifen könnte, um eine weitere Abwertung einzudämmen.
Eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte durch die Bank of Japan wird am Dienstag allgemein erwartet, wobei die Märkte danach fast eine weitere Erhöhung einpreisen. Der vorsichtige geldpolitische Straffungskurs der BoJ hat es jedoch bisher nicht geschafft, den Abwärtstrend des Yen umzukehren, sodass Interventionen ein potenzielles kurzfristiges Instrument zur Steuerung der Währungsvolatilität bleiben.
Source: FXStreet Forex News