Schwacher Yen verursacht Rekord von 45 Firmenpleiten in Japan im ersten Halbjahr 2026
Rekordhohe 45 japanische Unternehmen meldeten im ersten Halbjahr 2026 Insolvenz an, die höchste Halbjahreszahl seit mindestens 2022, da der schwache Yen die Unternehmen durch steigende Importkosten belastet.
Der schwache Yen hat laut von @FirstSquaw zitierten Daten im ersten Halbjahr 2026 Rekord-45 japanische Unternehmen in die Insolvenz getrieben. Dies ist die höchste Halbjahreszahl seit mindestens 2022 und unterstreicht den wachsenden Druck durch erhöhte Importkosten auf inländische Unternehmen.
Kleine und mittlere Unternehmen sind besonders anfällig für die Abwertung des Yen, die die Kosten für Rohstoff- und Energieimporte erhöht. Die Daten verdeutlichen eine zunehmende Auswirkung der Währungsschwäche auf die japanische Realwirtschaft über den Exportsektor hinaus.
Analysten weisen darauf hin, dass die anhaltende Yen-Schwäche die Geschäftsmargen untergräbt, insbesondere bei Unternehmen, die höhere Kosten nicht an die Verbraucher weitergeben können. Die geldpolitische Haltung der Bank of Japan bleibt ein entscheidender Faktor für die Entwicklung des Yen.
Source: First Squawk