Warsh sagt, Inflationsrisiken hätten sich verringert, stärkt Vertrauen in 2%-Ziel
Fed-Gouverneur Kevin Warsh sagte, die Inflationsrisiken hätten sich in den letzten Wochen verringert, was das Vertrauen in eine Rückkehr zum 2%-Ziel stärkt. Die Renditen kurzfristiger Staatsanleihen fielen, während die Aktienmärkte uneinheitlich waren und Gold neben dem Dollar stieg.
Der Gouverneur der US-Notenbank, Kevin Warsh, erklärte, dass die Inflationsrisiken in letzter Zeit zurückgegangen seien, was das Vertrauen stärkt, dass der Preisdruck zum 2%-Ziel der Zentralbank zurückkehren wird. Er beschrieb die US-Wirtschaft als widerstandsfähig, was zu einem Rückgang der Renditen kurzfristiger Staatsanleihen beitrug.
Die Marktreaktionen waren vor dem US-Arbeitsmarktbericht am Donnerstag uneinheitlich. Die Aktienmärkte zeigten schwankenden Handel, da die Schwäche der Chiphersteller die allgemeine Marktstärke ausglich. Die Ölpreise fielen, wobei die Optionsmärkte auf eine Rückkehr zu den Handelsbändern vor dem Krieg hindeuteten. Gold stieg neben dem US-Dollar, da die Anleger den Zinsausblick der Fed neu bewerteten.
ADP-Daten zeigten, dass private US-Arbeitgeber im Juni 98.000 Stellen hinzugefügt haben. Getrennt davon schlug der Gouverneur der Bank of England, Andrew Bailey, einen vorsichtigen Ton in Bezug auf die britische Wirtschaft an, ohne weitere Zinserhöhungen anzudeuten.
Source: First Squawk