USD-Index bleibt voraussichtlich stark, da Energiepreisspitze die Falken der Fed unterstützt – ING
ING-Analyst Chris Turner zufolge haben die gestiegenen Ölpreise und die Spannungen im Golf die Falken der Fed gestärkt, was den US-Dollar gegenüber Niedrigzinswährungen fest hält, während Carry-Trades in Schwellenländern Gegenwind erfahren.
ING-Analyst Chris Turner stellt fest, dass der jüngste Anstieg der Ölpreise und die erhöhten Spannungen im Golf eine stärkere Reaktion der Zinssätze als an den Devisenmärkten ausgelöst haben. Da Brent-Rohöl nahe 80 $ gehandelt wird, erhält die falkenhafte Haltung der Fed zusätzliche Unterstützung, was die Erwartungen einer strafferen Geldpolitik verstärkt.
Der US-Dollar dürfte gegenüber Niedrigzinswährungen widerstandsfähig bleiben. Gleichzeitig geraten Carry-Trades in Schwellenländern unter Druck, da das von der Energiepreisentwicklung geprägte Zinsumfeld die Risikobereitschaft herausfordert.
Source: FXStreet Forex News