US-Vermögenskluft wächst: Die oberen 20% erzielen Rekordanteil von 58% der persönlichen Ausgaben
Die oberen 20% der US-Verdiener machen nun 58% aller persönlichen Ausgaben aus, der höchste jemals verzeichnete Wert, während die unteren 80% nur 42% beitragen, der niedrigste. Die Kluft hat sich seit der Pandemie stark vergrößert.
Neue Daten zeigen eine Rekorddivergenz im US-amerikanischen Konsumverhalten. Die oberen 20% der Verdiener entfallen nun auf etwa 58% aller persönlichen Ausgaben, der höchste jemals verzeichnete Wert, während die unteren 80% nur 42% ausmachen – der niedrigste Wert, der je registriert wurde.
Seit der Pandemie 2020 betrug das jährliche Ausgabenwachstum im obersten Quintil durchschnittlich 8,3 %, fast doppelt so viel wie die 4,5 % der unteren 80 %. Allein im vergangenen Jahr hat sich die Kluft weiter vergrößert: Die Spitzenverdiener steigerten ihre Ausgaben um 6,5 %, während die restlichen nur 2,6 % zulegten.
Zum Vergleich: In den 1990er Jahren trugen beide Gruppen etwa gleiche Anteile – jeweils rund 50 % – zu den gesamten persönlichen Ausgaben bei. Die zunehmende Kluft unterstreicht, wie Vermögensbesitz zu einem zentralen Treiber wirtschaftlicher Ergebnisse geworden ist, wie der Beitrag anmerkt: „Vermögensbesitzer sind die einzigen Gewinner in dieser Wirtschaft.“
Source: The Kobeissi Letter