US-Staatsanleihen verzeichnen schlechteste reale Renditen seit den 1980er Jahren, struktureller Bärenmarkt
Im vergangenen Jahrzehnt erzielten US-Staatsanleihen eine durchschnittliche jährliche inflationsbereinigte Rendite von -3%, die schlechteste seit den 1980er Jahren, während der S&P 500 +12% erzielte. Die Kluft zwischen Aktien und Anleihen ist die größte seit den 1960er Jahren.
Einer aktuellen Analyse zufolge befinden sich US-Staatsanleihen in einem strukturellen Bärenmarkt. In den letzten 10 Jahren haben die inflationsbereinigten Renditen von Staatsanleihen durchschnittlich -3% pro Jahr betragen – die schlechteste Performance seit den 1980er Jahren. Im Gegensatz dazu lag die durchschnittliche jährliche Realrendite des S&P 500 im gleichen Zeitraum bei +12%.
Dies markiert die größte Renditekluft zwischen Aktien und festverzinslichen Wertpapieren seit den 1960er Jahren, als der S&P 500 eine Spitzenjahresrealrendite von +19% erzielte, während Staatsanleihen nur +1% erreichten. Anhaltende Phasen negativer realer Renditen von Staatsanleihen gab es in der Marktgeschichte nur dreimal: in den 1910er, 1940er und 1970er–1980er Jahren. Jede Episode fiel mit einer hohen Inflation zusammen, wobei die Raten manchmal über 10% pro Jahr lagen.
Der Bericht hebt hervor, dass Defizitausgaben und steigender Inflationsdruck außer Kontrolle geraten sind, was an frühere Phasen schwerer wirtschaftlicher Belastungen erinnert.
Source: The Kobeissi Letter