US-Einstellungspläne brechen im Juni um 44% ein, während zugrunde liegende Schwäche anhält
US-Arbeitgeber kündigten im Juni 10.933 neue Einstellungspläne an, ein Rückgang von 44% gegenüber Mai. Im bisherigen Jahresverlauf stiegen die Einstellungen insgesamt um 10%, jedoch nur aufgrund eines Anstiegs von 167% im Technologiesektor; ohne Technologie sanken die Pläne um 1% im Jahresvergleich.
US-Arbeitgeber kündigten im Juni lediglich 10.933 neue Einstellungspläne an, ein Rückgang von 44% gegenüber 19.536 im Mai, so Daten von Challenger, Gray & Christmas, zusammengestellt von The Kobeissi Letter.
Im bisherigen Jahresverlauf stiegen die Einstellungspläne im Jahresvergleich um 10% auf 91.405, doch der Zuwachs ist ausschließlich auf den Technologiesektor zurückzuführen, der um 167% auf 14.761 Arbeitskräfte zulegte. Ohne Technologie fielen die Einstellungspläne um 1% im Jahresvergleich auf 76.644. Der Rückgang konzentriert sich auf den Unterhaltungs- und Freizeitsektor, der bisher im Jahr 2026 um 57% auf 12.096 Arbeitskräfte gesunken ist.
Dies setzt den fünfjährigen Abwärtstrend der Einstellungsabsichten fort. Die jährlichen Einstellungspläne sind seit 2020 um 84% auf 508.000 im Jahr 2025 gefallen. Unter der Oberfläche bleibt der Arbeitsmarkt trotz des gemeldeten Anstiegs im laufenden Jahr historisch gedrückt.
Source: The Kobeissi Letter