Stärkerer Dollar und niedrigere Ölpreise belasten CEE-Devisen, so ING
Der ING-Stratege Frantisek Taborsky merkt an, dass ein stärkerer Dollar und niedrigere Ölpreise dazu geführt haben, dass die Märkte die meisten Zinserhöhungen in Polen und der Tschechischen Republik eingepreist haben, was den Druck auf die regionalen Währungen erhöht.
Laut ING-Stratege Frantisek Taborsky setzt die Kombination aus einem stärkeren US-Dollar und fallenden Ölpreisen die Währungen Mittel- und Osteuropas (CEE) erneut unter Druck. Die Märkte haben mittlerweile die meisten erwarteten Zinserhöhungen sowohl in Polen als auch in der Tschechischen Republik weitgehend eingepreist, was die Attraktivität des polnischen Zloty und der tschechischen Krone weiter schwächt.
Taborsky betont, dass diese Dynamik eine breitere Verschiebung der globalen Risikostimmung widerspiegelt, wobei der Dollar durch Safe-Haven-Zuflüsse gestärkt wird, während niedrigere Rohölpreise die Inflationserwartungen in energieimportierenden Volkswirtschaften senken. Die Folge ist ein erneutes Abwärtsrisiko für regionale Devisen, da Carry Trades weniger attraktiv werden und die Zentralbanken eine Straffung möglicherweise hinauszögern.
Source: FXStreet Forex News