Standard Chartered: Chinas Exportpreise dämpfen weiterhin die globale Inflation
Ökonomen der Standard Chartered weisen darauf hin, dass höhere Öl- und KI-bezogene Warenpreise Chinas Importpreise und den Erzeugerpreisindex (PPI) angehoben und damit die mehrjährige Deflation beendet haben, die Exportpreise jedoch weiterhin dämpfend auf die globale Inflation wirken.
Die Ökonomen Hunter Chan und Shuang Ding von der Standard Chartered argumentieren, dass Chinas Exportpreise weiterhin dämpfend auf die globale Inflation wirken. Ihre Analyse weist auf steigende Kosten für Öl und KI-bezogene Güter als Schlüsselfaktoren hin, die Chinas Importpreise und den Erzeugerpreisindex (PPI) angehoben und damit eine lange Phase der Deflation beendet haben.
Trotz dieser Verbesserung der inländischen Preisindikatoren betonen die Ökonomen, dass sich die Exportpreise noch nicht auf ein Niveau erholt haben, das globale Inflationsdruck auslösen würde. Die Divergenz deutet darauf hin, dass Chinas eigener deflationärer Zyklus zwar zu Ende gehen mag, sein Einfluss auf die globale Preisdämpfung jedoch bestehen bleibt.
Source: FXStreet Forex News