Volatilität einzelner S&P-500-Aktien erreicht höchsten Stand seit März 2025 bei ruhigem Index
Die durchschnittliche 3-Monats-implizite Volatilität einzelner S&P-500-Aktien ist auf etwa 40 gestiegen, den höchsten Stand seit dem Ausverkauf im März-April 2025, während die implizite Volatilität des Index nahe 15 bleibt, was auf eine wachsende Divergenz und versteckten Stress unter der Oberfläche hindeutet.
Die Kluft zwischen der Volatilität des S&P-500-Index und der Volatilität einzelner Aktien weitet sich rasch aus. Die durchschnittliche implizite Dreimonatsvolatilität einer einzelnen S&P-500-Aktie ist auf etwa 40 gestiegen, den höchsten Stand seit dem Marktausverkauf im März-April 2025. Dieser Wert ist seit Beginn des Jahres 2026 um 10 Punkte gestiegen und liegt zudem auf dem zweithöchsten Stand seit der Pandemie 2020.
Eine derart hohe Volatilität einzelner Aktien signalisiert extremen Stress bei den einzelnen Titeln, die innerhalb des breiteren Index gehandelt werden. Die implizite Volatilität des S&P 500 selbst bleibt hingegen nahe 15, weit unter den Niveaus, die in früheren Phasen der Marktturbulenzen zu beobachten waren. Diese Divergenz wird auf die dominierende Gewichtung von Mega-Cap-Aktien im Index zurückgeführt, die die Gesamtvolatilität des Index dämpft und zugrundeliegende Schwächen überdeckt.
Die Daten deuten darauf hin, dass der Markt unter der Oberfläche zunehmend volatil wird, obwohl die Volatilität auf den ersten Blick gedämpft erscheint.
Source: The Kobeissi Letter