S&P 500 Verlusttage zeigen Rekord-Positive-Breite, signalisieren Rotation
In den letzten 20 S&P 500 Verlusttagen beendeten durchschnittlich 239 Aktien den Tag positiv – der höchste jemals verzeichnete Wert und dreimal so hoch wie im Bärenmarkt 2022. Dies deutet darauf hin, dass Anleger eher umschichten als aus Aktien aussteigen.
In den letzten 20 S&P 500 Verlustsitzungen schlossen durchschnittlich 239 Indexmitglieder höher – der höchste jemals verzeichnete Wert. Dieser Wert ist dreimal so hoch wie im Bärenmarkt 2022 und fast doppelt so hoch wie der 20-Jahres-Durchschnitt von 133 Aktien.
Seit dem 1. Juni verzeichneten neun der letzten 14 Verlusttage im S&P 500, dass etwa 64% der Indexnamen höher schlossen. Im Gegensatz dazu wiesen im vergangenen Jahr nur etwa 32% der Verlusttage mehr steigende als fallende Aktien auf.
Die Daten deuten darauf hin, dass die Marktschwäche von einer zunehmend schmalen Gruppe von Aktien getrieben wird. Anleger scheinen innerhalb des Aktienmarktes umzuschichten, anstatt sich vollständig zurückzuziehen, da die Marktbreite während Rückgangsphasen ungewöhnlich stark bleibt.
Source: The Kobeissi Letter