Rosneft-CEO Sechin: Kein Land kann verlorenes Öl aus dem Nahen Osten ersetzen; warnt vor 150 Dollar, wenn Hormus geschlossen wird
Rosneft-CEO Igor Sechin erklärte, dass kein Land, einschließlich der USA, die durch die Krise im Nahen Osten verlorene Ölversorgung ersetzen könne, und warnte, dass die Ölpreise 150 Dollar pro Barrel erreichen könnten, wenn die Straße von Hormus geschlossen wird.
Rosneft-CEO Igor Sechin sagte, dass kein Land – einschließlich der USA – in der Lage sei, die aufgrund der anhaltenden Krise im Nahen Osten verlorene Ölversorgung auszugleichen. Er warnte außerdem, dass Brent-Rohöl auf 150 Dollar pro Barrel steigen könnte, wenn die Straße von Hormus, ein wichtiger Engpass für den globalen Öltransport, geschlossen wird.
Sechin riet Reportern, US-Präsident Donald Trump nach seiner Sicht der Dinge zu fragen. Die Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund erhöhter geopolitischer Spannungen in der Region, die die Ölpreise bereits nach oben getrieben haben.
Die Straße von Hormus wickelt etwa ein Fünftel des weltweiten Ölverbrauchs ab. Jede Störung dort hätte schwerwiegende Folgen für die globalen Energiemärkte.
Source: First Squawk